
Gemüse, Niederbipp, Tomaten, Gewächshaus
Julia Spahr
Auch wärmeliebende Pflanzen können in der Mittagshitze in einem Gewächshaus Probleme bekommen. So auch Tomaten: Die Pflanzenpollen sind trotz Bewässerung ausgetrocknet, die Bestäuberinsekten waren weniger aktiv. Der Fruchtansatz falle dadurch geringer aus. NDR.de erklärt, dass bei Tomatenpflanzen bei 30 Grad das Maximum erreicht ist, da bei höheren Temperaturen die Blütenpollen verkleben würden.
Eine weitere Hitzefolge nennt beetfreunde.de: Reif scheinende Früchte können enttäuschen, denn die roten Farbstoffe Lycopin und Carotin bilden sich über 30 Grad kaum noch, während grünes Chlorophyll hitzeresistenter ist. Das Ergebnis seien Tomaten, die orange-gelblich bleiben, obwohl sie eigentlich ausgereift wären.
Dazu komme bei praller Sonne die Gefahr von Sonnenbrand: helle, ledrige Flecken auf der Fruchthaut. Als weitere Hitzefolge gilt Blüten-endfäule, die durch Kalziummangel und unregelmässiges Giessen entsteht.