Zug: 1'000. Kirschbaum gepflanzt

Die "Interessengemeinschaft Zuger Chriesi" hat im Dezember den 1’000. Kirschbaum bei der Kapelle St. Verena oberhalb der Stadt Zug gepflanzt.

Die "Interessengemeinschaft Zuger Chriesi" hat im Dezember den 1’000. Kirschbaum bei der Kapelle St. Verena oberhalb der Stadt Zug gepflanzt.

2008 formierte sich die "Interessengemeinschaft Zuger Chriesi" mit dem Ziel, 1’000 Kirschbäume zu pflanzen. Gotten und Götti sollten während 10 Jahren Patenschaften für Hochstamm-Kirschbäume übernehmen können, die bei den Chriesibauern rund um die Stadt Zug gepflanzt werden. 

Nach anfänglicher Skepsis erklärten sich immer mehr Bauern bereit, beim Projekt mitzumachen. Mit 50 Bauern hat die IG Zuger Chriesi Verträge abgeschlossen, um die Pflege und den Erhalt der Kirschbäume zu gewährleisten. Das Projekt mit den Kirschbäumen habe eingeschlagen wie eine Bombe, heisst es in einer Mitteilung. Innert Kürze meldeten sich unzählige Gleichgesinnte, die eine Kirschbaum-Patenschaft übernehmen wollten. 

Nachdem die Zuger Kirschtorte 2008 ins "Kulinarische Erbe der Schweiz" aufgenommen wurde, erklärte der Bund den "Kirschenanbau im Kanton Zug" im Rahmen der UNESCO-Konvention 2010 zur "lebendigen Tradition der Schweiz". Seit 2013 sind der Zuger Kirsch und der Rigi Kirsch durch die Ursprungsbezeichnung AOP (Appellation d’Origine Protégée) als Marke geschützt, und seit 2015 ist die Zuger Kirschtorte als IGP (Indication Géografique Protégée) registriert.

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