Das trockenste Jahr in der Nordwestschweiz seit Beginn der Aufzeichnungen führt momentan dazu, dass im ganzen Juragebiet die äusseren Kronenbereichen von Bäumen grossflächig absterben, wie Kahmen in einem am Donnerstag veröffentlichten Interview der Universität Basel sagte. Vor allem die Buchen, die vorherrschende Baumart, seien davon betroffen.
Es sei davon auszugehen, dass viele Bäume, die jetzt ihr Laub verloren haben, «unmittelbar oder in den nächsten Jahren» absterben werden. Die Häufigkeit von sehr trockenen Jahren werde zunehmen und viele der heimischen Baumarten seien nicht an solche Verhältnisse angepasst.
Wald in der heutigen Form wird verschwinden
«Unsere Wälder werden nicht komplett verschwinden. Aber diese buchendominierten Wälder, wie wir sie im Moment haben, wird es künftig an vielen Orten so nicht mehr geben», sagte Kahmen. Die Schweiz müsse sich damit auseinandersetzen, submediterrane oder sogar mediterrane Arten anzusiedeln.
«Die Wälder, in denen wir gross geworden sind, die für die Bevölkerung der Schweiz und auch die Bevölkerung Mitteleuropas eine grosse emotionale Bedeutung haben, wird es nicht mehr geben», sagte Kahmen. Sie werden anders aussehen, da die jetzigen Baumarten mit diesen Bedingungen nicht umgehen können, so der Botaniker.

Wie konnte es soweit kommen!Sind wir Menschen denn auf dieser Erde so uneinsichtig?Egoistisch!und wenn nicht ein paar gute Menschen uns das vor Augen halten,wie ein Spiegel..dann wüssten wir nicht,wie schlecht der Zustand der Nsturund vor allem der Bäume ist!dieser Planet ist ein Geschenk!es ist unser aller Zuhause!und jetzt ?wie geht es weiter?der Planet leidet..wir haben es Zuhause gelernt!Sorge zur Natur zu tragen!!!was kommt jetzt auf uns zu???