Gefährlicher Schädling: Frankreich gibt Entwarnung

Der Kiefernfadenwurm hat sich in Frankreich nicht etabliert. Davon geht derzeit die französische Regierung aus.

AgE |

Der auch als Kiefernholznematode bekannte Schädling war im November erstmals in Frankreich nachgewiesen worden, und zwar in der Nähe der spanischen Grenze in der Region Nouvelle-Aquitaine. Wie das Landwirtschaftsministerium am 23. Dezember mitteilte, deuten die ersten Untersuchungen darauf hin, dass es sich um eine lokale Einschleppung gehandelt hat, die frühzeitig erkannt worden ist.

Der Schädling mit dem wissenschaftlichen Namen Bursaphelenchus xylophilus stammt aus Nordamerika und befällt bestimmte Nadelbäume, insbesondere Kiefern. Seine Vermehrung blockiert den Saftfluss und führt zu einem raschen Absterben der befallenen Bäume. Im Wald übertragen wird die Nematode durch bestimmte Bockkäfer.

In der Europäischen Union wurde der Kiefernfadenwurm erstmals 1999 in Portugal und 2008 in Spanien nachgewiesen. Laut Julius Kühn-Institut handelt es sich um einen der «gefährlichsten Kiefernschädlinge weltweit». Die heimische Kiefer gilt ebenfalls als anfällig.

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