
Unter fachkundiger Anleitung bauten Freiwillige vor zwei Jahren in Fanas GR einen Dreibeinbockbau.
Steffen (Teilnehmer)
Das Bergwaldprojekt sucht engagierte Freiwillige, die in Projektwochen zum Erhalt des Bergwaldes beitragen möchten. Wie das Bergwaldprojekt mitteilt, leisten die Freiwilligen unter fachkundiger Anleitung einen aktiven Beitrag zur Förderung der Biodiversität, zur nachhaltigen Pflege und zur Stabilisierung des Bergwaldes.
Jahr für Jahr beteiligen sich rund 3000 Menschen an etwa 180 Einsätzen an über 50 Standorten in der Schweiz, in Liechtenstein sowie im österreichischen Montafon. Ihr gemeinsames Ziel ist es, die Stabilität und Schutzfunktion des Bergwaldes langfristig zu sichern.
Der Bergwald: Unverzichtbar und bedroht
Der Bergwald ist unverzichtbar. Er schützt uns vor Naturgefahren wie Lawinen, Steinschlägen und Hochwasser. Diese lebenswichtigen Schutzfunktionen kommen nicht nur den Bergregionen zugute, sondern auch den Städten und dem gesamten Land. Doch die Zukunft des Bergwaldes ist bedroht, stellt das Bergwaldprojekt fest.
Klimawandel und die zunehmende Belastung gefährden seine Stabilität und die lebenswichtigen Leistungen, die er für Mensch und Natur erbringt. Um den Bergwald widerstandsfähiger zu machen und ihn auf kommende Herausforderungen vorzubereiten, setzt das Bergwaldprojekt auf gezielte Massnahmen zur Förderung der Artenvielfalt und auf eine kontinuierliche Pflege.
Mitmachen und den Bergwald stärken
«Durch ihre aktive Mitarbeit erleben die Freiwilligen den Bergwald aus einer vertieften Perspektive», heisst es in der Mitteilung. Unter fachkundiger Anleitung leisten die Freiwilligen nicht nur einen direkten Beitrag zu seinem Erhalt, sondern schulen zugleich ihr Verständnis für die Zusammenhänge in der Natur.
Übernachtet wird in einfachen Unterkünften direkt im Einsatzgebiet und die Verpflegung ist regional, saisonal und biologisch. Die Projektwochen stehen nicht nur Einzelpersonen offen – auch Familien, Schulklassen, Unternehmen und Gruppen können sich engagieren.