Habt Ihr mehr Holz geschlagen?

Gemäss der Forststatistik des Bundesamts für Statistik wurde 2022 im Vergleich zum Vorjahr mehr Holz geerntet. Besonders in Privatwäldern nahm die Holzernte zu. Bei unserer Umfrage wollen wir von Euch wissen, ob Ihr euren Wald mehr genutzt habt. Macht mit und stimmt ab

Zum vierten Mal in Folge wurden in der Schweiz mehr Bäume geschlagen. Die Schweizer Holzernte stieg 2022 insgesamt um 4 Prozent auf 5,2 Millionen Kubikmeter an, wie das Bundesamt für Statistik am Mittwoch mitteilte.

10 Prozent mehr bei Privaten

In allen Forstzonen gab es 2022 eine leicht grössere Ernte als im Vorjahr, der Anstieg in den Alpen und Voralpen fiel mit je +8% am stärksten aus. Am stärksten war das Plus in den Alpen und Voralpen mit je 8 Prozent. Die Regionen Mittelland, Jura und Südalpen verzeichneten dagegen nur leichte Anstiege.

Bei den privaten Waldbesitzern hat der Holzschlag 2022 deutlich zugenommen. Er stieg gegenüber 2021 um 170’200 Kubikmeter oder knapp 10% auf 1,97 Millionen Kubikmeter. «Eine wichtige Rolle spielte dabei wohl der Anstieg der Holzpreise», vermutet das BFS.

Zunahme im Mittelland

Eine Zunahme gab es vor allem beim Stammholz (+11%) und Energieholz (+12%). Die grössere Holzernte im Privatwald im Jahr 2022 war im Mittelland mit +70 000 Kubikmetern (+9%) am markantesten, gefolgt von den Voralpen mit +67 000 Kubikmetern (+11%) und den Alpen mit +24 000 Kubikmetern (+21%). Die geernteten Mengen in den öffentlichen Wäldern blieben im Vergleich zum Vorjahr praktisch konstant.

Die Verteilung der Wälder in der Schweiz ist seit Jahren konstant und eindeutig. 71 Prozent der Flächen gehören öffentlichen Besitzern wie Kantonen, Gemeinden oder Burgergemeinden. 29 Prozent der Flächen sind im Besitz von Privaten wie beispielweise Landwirtinnen und Landwirten.

Immer mehr Energieholz

Das grösste Segment ist das Stammholz («Sägeholz»). 2022 betrug das Volumen rund 2,6 Millionen Kubikmeter, das sind 4 Prozent mehr als 2021. Das macht rund die Hälfte der Holzernte aus. In den vergangenen Jahren hat der Anteil des Stammholzes aber deutlich abgenommen. Lag der Anteil vor 20 Jahren (2002) noch bei 70 Prozent, so sank dieser 2022 auf noch 50 Prozent.

Weiterhin rückläufig ist die Bedeutung des Industrieholz. 2022 ging das Volumen im Vergleich zum Vorjahr mit -12 Prozent markant zurück, der Anteil an der gesamten Holzernte fiel unter die 10%-Marke. Eine gegenteilige Entwicklung ist hingegen beim Energieholz zu beobachten. 2022 wurden 2,1 Millionen Kubikmeter geerntet, das sind 7 Prozent mehr als im Vorjahr. Energieholz erreichte damit einen neuen Höchststand. 2022 war Energieholz das zweitwichtigste Sortiment, über 40% des gesamten Holzeinschlags entfiel auf dieses Segment.

Kommentare (1)

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  • Bauer | 19.07.2023
    Da ich kein Holz mehr brauche schlage ich auch kein Holz mehr.
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