Holz: 71% für Deklarationspflicht

Die Schweizerinnen und Schweizer wollen die Holzdeklarationspflicht beibehalten. Das zeigt eine repräsentative Umfrage im Auftrag des WWF.

Die Schweizerinnen und Schweizer wollen die Holzdeklarationspflicht beibehalten. Das zeigt eine repräsentative Umfrage im Auftrag des WWF.

71 Prozent der Befragten stellen sich gegen die geplante Abschaffung der Deklarationspflicht, wie der WWF in einer Medienmitteilung schreibt. 62 Prozent erklärten, dass ihnen beim Kauf Informationen über Holzart und Herkunft wichtig bis sehr wichtig seien. 

Auch die heimische Waldwirtschaft und die Holzindustrie bestehen auf der Deklarationspflicht, damit das nah und nachhaltig produzierte Schweizer Holz weiterhin klar von Importhölzern aus aller Welt unterschieden werden kann, heisst es in der Mitteilung. Wald Schweiz und der WWF fordern deshalb den Bundesrat auf, die Holz-Deklarationspflicht beizubehalten. 

2012 wurde die Holzdeklarationspflicht eingeführt, um in die Lieferketten von Holzprodukten Transparenz zu bringen. Küfer wissen heute, woher die Hölzer stammen und um welche Baumarten es sich handelt. "Der Bundesrat plant nun, die bewährte Deklarationspflicht für Holz und Holzprodukte sang- und klanglos abzuschaffen", warnen WWF und WaldSchweiz.

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