Schutzwald rodender Jäger blitzt vor Gericht ab

Für eine bessere Sicht aufs Wild fällte ein 59-jähriger Bündner Mitte November 2011 oberhalb von Tamins GR mindestens 13 Bäume in einem Schutzwald, berichtet der «Blick». Der Jäger hatte für seine Aktion keine Bewilligung.

jgr |

Für eine bessere Sicht aufs Wild fällte ein 59-jähriger Bündner Mitte November 2011 oberhalb von Tamins GR mindestens 13 Bäume in einem Schutzwald, berichtet der «Blick». Der Jäger hatte für seine Aktion keine Bewilligung.

Der Fall sorgte damals für Empörung unter den Jägern. «Der Fall schadet unserem Ruf», sagte ein Jäger zu der «Südostschweiz». Dass der  Jäger zudem Polizist im Nachbardorf Felsberg ist, machte den Fall noch pikanter. Der Jäger erhielt für die illegale Rodung  von der Staatsanwaltschaft eine Busse von 1000 Franken wegen Übertretung des Bundesgesetzes über den Wald. Der Verurteilte zog das Urteil weiter. Das Bezirksgericht hielt ihn nun ebenfalls für schuldig, reduzierte die Strafe aber auf 600 Franken. Dazu kommen 4300 Franken Verfahrenskosten.

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