Innerhalb von knapp drei Wochen seien 72’677 Unterschriften gesammelt worden, schrieben die Petenten in einer Medienmitteilung. Das von der parteilosen Umweltschützerin Karina Niklaus lancierte Begehren habe den Bundesrat und vorab Umweltminister Albert Rösti zur Kehrtwende bewogen.
Auslöser für die Unterschriftensammlung sei die vom Bundesrat angekündigten Kürzungen bei den Mitteln für die Anpassung der Schweizer Wälder an den Klimawandel gewesen. Mit der Nachricht, dass die Sparpläne vom Tisch seien, sei die Übergabe nun zum «historischen Etappensieg für den Waldschutz» geworden, heisst es.
Die Petenten sehen in ihrem Engagement ein klares Signal an die Adresse des Bundes: Die versprochenen Millionen dürften nicht in kurzfristige Symptombekämpfung versickern, sondern müssten konsequent in eine echte, naturnahe und nachhaltige Dauerwaldbewirtschaftung investiert werden, schreiben sie.
