Weniger Harz, mehr Borkenkäfer

Forschern der Universität für Bodenkultur in Österreichgelang der erste empirische Nachweis dafür, dass trockengestresste Fichten tatsächlich besonders attraktiv für Borkenkäfer sind. 

Männliche sogenannte Pionierkäfer suchen mit ihrem Geruchssinn Bäume aus. Dann nutzen sie Harzbestandteile für arteigene Lockstoffe. Erst mit der Massenvermehrung können sie gemeinsam das Abwehrsystem des Baums überwinden.

Die Nadelbäume wiederum wehren sich mit Harz, wobei Harzmenge, Zusammensetzung und Konzentration der Inhaltsstoffe darüber entscheiden, wie gut sie das tun können. Chemische Analysen zeigten, dass Testbäume mit vielen Einbohrungen durch Borkenkäfer stets geringere Konzentrationen von Inhaltsstoffen im Harz aufwiesen. Diese Testbäume wurden im Versuch Trockenheitsstress ausgesetzt. 

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