Auch im Jahr 2015 ging der sogenannte Strukturwandel voran. Die Zahl der Betriebe reduzierte sich innert eines Jahres um 814.
In der Schweiz gab es laut dem Bundesamt für Statistik (BFS) im Jahr 2015 insgesamt 53 232 Betriebe. Dies sind 1,5% weniger als im Vorjahr. Noch im Jahr 2000 gab es 70537 Landwirtschaftsbetriebe in der Schweiz. Den grössten absoluten Rückgang in den ersten 15 Jahren dieses Jahrtausends verzeichneten die Betriebe der Grössenklassen 3–10 Hektaren.
Zugenommen hat hingegen die Zahl der Betriebe ab einer Grösse von 30 Hektaren. In der Bergzone war der Rückgang am grössten, in der Talzone und in der Hügelzone war er aber kaum kleiner. Feststellen lässt sich aber, dass in diesen 15 Jahren mehr Nebenerwerbsbetriebe (–2,2% proJahr) als Haupterwerbsbetriebe (–1,7% pro Jahr) verschwanden. Prozentual am stärksten war laut Zahlen des BFS der Rückgang in den Kantonen Genf (–3,7%), Waadt (–3,2%), Uri (–3,0%) und Wallis (–3,0%). Am schwächsten war die Abnahme in den Kantonen Schwyz (–0,6%), Jura (–0,7%), Freiburg (–0,9%) und Basel-Landschaft (–1,0%).