Abstimmung: Bäuerinnen lehnen Vorlagen ab

Am 8. März werden die Stimmberechtigten über die Initiativen „Energie- statt Mehrwertsteuer“ und „Familien stärken! Steuerfreie Kinder und Ausbildungszulagen“ befinden. Der Schweizerische Bäuerinnen- und Landfrauenverband (SBLV) empfiehlt, bei beiden Vorlagen ein Nein in die Urne zu legen.

Am 8. März werden die Stimmberechtigten über die Initiativen „Energie- statt Mehrwertsteuer“ und „Familien stärken! Steuerfreie Kinder und Ausbildungszulagen“ befinden. Der Schweizerische Bäuerinnen- und Landfrauenverband (SBLV) empfiehlt, bei beiden Vorlagen ein Nein in die Urne zu legen.

Der schweizerischen Volkswirtschaft sei in der aktuellen Situation keine zusätzliche Schocktherapie zuzumuten, heisst in der Mitteilung des Verbandes. Zudem wären die Unsicherheiten für die Bundesfinanzen in Zukunft viel zu riskant. Die „Energie- statt Mehrwertsteuer“ sei deshalb abzulehnen, betont der SBLV. Damit folgen die Bäuerinnen der Empfehlung des Schweizer Bauernverbandes, der ebenfalls für ein Nein votiert.

Auch die Initiative „Familien stärken“ stösst beim SBLV auf Ablehnung. Zwar stünden Familien mit Kindern in den unteren Einkommensklassen unter starkem finanziellem Druck. Die Massnahmen der Initiative seien aber zu wenig zielgerichtet, heben die Bäuerinnen hervor. Sie begründen ihr Nein damit, dass bereits heute nur 50 Prozent der Haushalte mit Kindern überhaupt Bundessteuern bezahlen würden. Von der Steuererleichterung würden somit nur Familien mit einem guten bis sehr guten Einkommen profitieren.

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