«Äusserst bedenkliches Zeichen»

Der Doppelrücktritt von Präsident und Direktor offenbart für die Lobag die Uneinigkeit der Milchproduzenten. Die Organisation bedauert, dass es soweit gekommen ist. Nun müssten aber die Produzenten wieder zusammen finden.

Der Doppelrücktritt von Präsident und Direktor offenbart für die Lobag die Uneinigkeit der Milchproduzenten. Die Organisation bedauert, dass es soweit gekommen ist. Nun müssten aber die Produzenten wieder zusammen finden.

Der Rücktritt des SMP-Präsident Peter Gfeller und des Direktors Albert Rösti erschütterte die „Milchwelt“. Die Lobag spricht in einem Communiqué von Freitagnachmittag von einem äusserst bedenklichen Zeichen. Deshalb sei es nun von grösster Wichtigkeit, dann nun ein Ruck durch die gesamte Branche gehe. Es seien nun sämtliche Beteiligte gefordert, damit die Schweizer Milchproduzenten wieder zur „Geschlossenheit“ fänden.

Für die Lobag ist es nicht akzeptabel, dass „ausser den Milchbauern selbst“ sämtliche Akteure der Wertschöpfungskette verdienen würden. Um die Einkommen der Milchproduzenten zu sichern, benötige es Einigkeit unter den Produzenten und den Willen der gesamten Branche.

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