AG: Bauernverband gegen Ökoausgleich

Der Bauernverband Aargau (BVA) begrüsst in seiner Stellungnahme die Richtplananpassung für die Aufnahme des Materialabbaugebiets und der regionalen Inertstoffdeponie «Emmet» in Seon.

jgr/pd |

Der Bauernverband Aargau (BVA) begrüsst in seiner Stellungnahme die Richtplananpassung für die Aufnahme des Materialabbaugebiets und der regionalen Inertstoffdeponie «Emmet» in Seon.

Die offene Fläche beim Abbau- und Deponiebetrieb solle aber auf das Mindestmögliche beschränkt und eine fachgerechte Rekultivierung sichergestellt werden, um die Qualitätsanforderungen für Fruchtfolgeflächen zu erfüllen, schreibt der Bauernverband in einer Mitteilung. 

Auf den ökologischen Ausgleich solle verzichtet werden. Dieser ist aus Sicht des BVA nicht erforderlich, da es sich nicht um ein Strassenbauprojekt oder eine Überbauung handelt, bei welcher Kulturland endgültig versiegelt wird und Biodiversität verloren geht. Zudem ist mit der Umsetzung der neuen Agrarpolitik sichergestellt, dass die Biodiversität zunehmen wird.

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