AG: Energiegesetz knapp abgelehnt

Im Kanton Aargau hat das Stimmvolk das umstrittene Energiegesetz sehr knapp verworfen. Das Gesetz sah vor, den CO2-Ausstoss der Gebäude zu reduzieren.

Im Kanton Aargau hat das Stimmvolk das umstrittene Energiegesetz sehr knapp verworfen. Das Gesetz sah vor, den CO2-Ausstoss der Gebäude zu reduzieren.

Das Energiegesetz scheiterte mit einem Nein-Stimmenanteil von 50,9 Prozent (Nein: 112'025 Stimmen, Ja: 108'123). Die Stimmbeteiligung betrug 54,1 Prozent. Für das Energiegesetz machten sich FDP, CVP, SP, Grüne, GLP und der Gewerbeverband stark.

Die SVP und der kantonale Hauseigentümerverband lehnten das Energiegesetz ab. Es sei «teuer, entmündigend und ungerecht». Die Linken unterstützten das Gesetz ohne Begeisterung. Es sei nur ein kleiner Schritt, bringe jedoch Verbesserungen für das Klima, hiess es.

Das Energiegesetz sah vor, dass Elektroboiler in Wohnbauten bis in 15 Jahren durch bessere Anlagen ergänzt oder ersetzt werden sollten. Ein Verbot von Ölheizungen war im Gesetz nicht vorgesehen. Neubauten sollten jedoch mit einer Anlage zur Elektrizitätserzeugung (wie eine Solaranlage) errichtet werden, um den eigenen Energiebedarf teilweise selbst decken zu können.

 

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