Die Agrarallianz möchte mit der Unterstützung der Volksinitiative «Keine Spekulation mit Nahrungsmitteln» Investitionen im Agrarsektor sichern. Abgestimmt über das Begehren wird am 28. Februar nächsten Jahres.
Die Schweizer Konsumenten und Bauern leisteten mit dem Konsum und der Produktion bereits einen Beitrag zur Besserstellung der Bäuerinnen und Bauern des Südens und zur Schonung der Ressourcen, teilte die Agrarallianz in Chur am Montag mit.
Die Volksinitiative «Keine Spekulation mit Nahrungsmitteln» bringe jetzt auch die Finanzbranche dazu, sich stärker Gedanken zu machen. Die Schweiz als wichtiger Finanzplatz solle Lösungen in der komplexen Problematik der Spekulation mit Nahrungsmitteln suchen, fordert die Allianz.
Die Agrarallianz vereinigt eigenen Angaben zufolge 17 Organisationen aus den Bereichen Konsum, Umwelt- und Tierschutz sowie Landwirtschaft. Sie will mit der Legitimation von 25'000 Landwirtschaftsbetrieben und weit über einer halben Million Mitgliedern die Schweizer Agrarpolitik auf die Eckpfeiler der Nachhaltigkeit abstützen.
Agrarallianz
Die Agrarallianz vereinigt 17 Organisationen aus den Bereichen Konsument/innen, Umwelt- und Tierschutz sowie Landwirtschaft. Die Trägerorganisationen sind Bio Suisse, Demeter, FiBL, IP Suisse, kagfreiland, Kleinbauern-Vereinigung, Pro Natura, ProSpecieRara, Schweizer Bergheimat, Schweizer Tierschutz, Stiftung Landschaftsschutz, Stiftung für Konsumentenschutz, SVS/BirdLife Schweiz, Vier Pfoten, Vision Landwirtschaft und WWF.