Agronom Eberle tritt nicht mehr an

Der Thurgauer SVP-Ständerat Roland Eberle tritt zu den eidgenössischen Wahlen im Herbst 2019 nicht mehr an. Dies teilte die Thurgauer SVP am Freitag mit. Eberle, der im Dezember 65 Jahre alt wird, gehörte der kleinen Kammer seit 2011 an.

Der Thurgauer SVP-Ständerat Roland Eberle tritt zu den eidgenössischen Wahlen im Herbst 2019 nicht mehr an. Dies teilte die Thurgauer SVP am Freitag mit. Eberle, der im Dezember 65 Jahre alt wird, gehörte der kleinen Kammer seit 2011 an.

Die SVP bedauere Eberles Entscheid, sich nach 30 Jahren aus der Politik zurückzuziehen, heisst es im Communiqué. Als wählerstärkste Partei im Thurgau wolle man den Ständeratssitz verteidigen. Die Nominationsversammlung ist für den 19. Februar 2019 geplant.

Eberles politische Karriere hatte 1988 mit der Wahl in den Thurgauer Grossen Rat begonnen. 1994 wurde der Agrarökonom in die Thurgauer Regierung gewählt, der er bis 2006 angehörte, zuerst als Justiz- und Sicherheitsdirektor, ab 2000 als Finanzdirektor. 2006 zog er sich vorübergehend aus der Politik zurück.

2011 entschloss er sich zu einem Comeback, und der Thurgau wählte ihn zum Nachfolger des zurücktretenden Ständerats Hermann Bürgi. Im Dezember 2000 war Eberle einer der zwei offiziellen Kandidaten der SVP für die Nachfolge von Bundesrat Adolf Ogi. Er schied jedoch im fünften Wahlgang aus. Auch 2008 und 2011 wurde der Thurgauer Politiker immer wieder als Bundesratskandidat gehandelt. Er sagte aber jeweils ab.

Roland Eberle ist Präsident der Vereinigung Schweizerischer Futtermittelfabrikanten (VSF) in Zollikofen. Von 1984 bis 1994 war der gebürtige Zürcher Geschäftsführer des Thurgauer Bauernverbandes.

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