«Wir haben verloren, dass schleckt keine Geiss weg», hat Adrian Amstutz die letzten Wahlen vor 340 Delegierten und 150 Gästen im zürcherischen Niederglatt kommentiert. Der Berner Nationalrat ortete klare Versäumnisse der Partei.
Wahlkampfleiter Adrian Amstutz kritisierte, dass es vielen Sektionen nicht gelungen sei, die Wähler genügend zu mobilisieren. Besonders zu denken geben müsse die tiefe Beteiligung in der Westschweiz. Klar habe die Klimabewegung mobilisiert, aber mit solchem Gegenwind müsse die Partei umgehen können.
«Es ist unabdingbar, dass wir zu den Menschen gehen», betonte Amstutz. So forderte er etwa, dass SVP-Parlamentarier jeweils Sessionsrückblicke für die Wähler durchführten. Und es gehe nicht an, dass viele gewählten Volksvertreter nicht an der Delegiertenversammlung anwesend seien.
Zudem müsse die Partei in den Städten wieder stärker präsent sein. «Wir müssen wieder in die Städte gehen», sagte Amtstutz. Der Nationalrat kritisierte im Weiteren parteiinterne Querelen, die öffentlich ausgetragen worden seien. Diese hätten sich sicher negativ auf die Wahlresultate ausgewirkt.