Aussergewöhnlicher Klimagipfel gefordert

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron will kommenden Januar in Marseille einen aussergewöhnlichen Klimagipfel veranstalten. «Der Schutz von Ökosystemen trägt dazu bei, Epidemien wie Covid-19 zu verhindern», schrieb er am Freitag auf Twitter.

sda |

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron will kommenden Januar in Marseille einen aussergewöhnlichen Klimagipfel veranstalten. «Der Schutz von Ökosystemen trägt dazu bei, Epidemien wie Covid-19 zu verhindern», schrieb er am Freitag auf Twitter.

Um die biologische Vielfalt zu bewahren, werde Frankreich daher am 11. Januar einen «One Planet Summit» organisieren. Der «One Planet Summit» war von Frankreich, der Weltbank und den Vereinten Nationen ins Leben gerufen worden - bisher gab es Treffen in Paris 2017, New York 2018 und Nairobi 2019. Ziel ist es, die Umsetzung des Pariser Klimaabkommens zu beschleunigen und mehr Investitionen in den Klimaschutz zu fördern.

Der «One Planet Summit» in der südfranzösischen Hafenstadt Marseille wird parallel zum Weltkongress der Weltnaturschutzunion IUCN stattfinden (7. bis 15. Januar). Der Kongress war eigentlich bereits für den Juni dieses Jahres geplant, wurde aber wegen der Covid-19-Pandemie auf Januar verschoben. Die 1948 gegründete Weltnaturschutzunion vereint staatliche und private mit dem Naturschutz befasste Akteure aus aller Welt und gibt unter anderem die internationale Rote Liste bedrohter Arten heraus. An wechselnden Orten tritt sie alle vier Jahre zum Kongress zusammen.

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