
Landwirt Severin Kym vor dem Bezirksgericht Rheinfelden.
Daniel Salzmann
«Nichthalten auf Ausweichplätzen». Wegen dieses Vorwurfs zeigten zwei Polizisten Bauer Severin Kym aus Möhlin an, die ihm am 11. Mai 2024 auf den Hof gefolgt waren. Er bekam eine Busse über 200 Franken und 400 Franken Strafbefehlsgebühr. Mit der Hilfe seines Anwalts Stephan Stulz erhob Kym Einsprache.
Am 25. Juni fand am Bezirksgericht Rheinfelden die Verhandlung statt. Kym sagte, er sei zwischen Mumpf und Möhlin ganz rechts gefahren, wenn die Gegenfahrbahn frei gewesen sei. Auf dem Parkplatz auf der Zeininger Höhe habe er wegen gemachter Erfahrungen bewusst nicht ausgestellt. Mit dem Ladewagen voller Silage könne er mit seinem nicht so starken Traktor dort nur langsam anfahren.
Urteil über konkreten Sachverhalt
Stulz sagte im Plädoyer: «Im Resultat soll Herrn Kym via Strafrecht das Schaffen von gefährlichen Verkehrssituationen aufgezwungen werden.» Nach viertelstündiger Beratung sprach Gerichtspräsident Björn Bastian den Bauern frei. Er fälle hier keinen Grundsatzentscheid, sondern beurteile nur den konkreten Sachverhalt.
Bastian zitierte Artikel 10 Absatz 3 der Verkehrsregelnverordnung: «Die Führer schwerer Motorwagen haben ausserorts den schnelleren Motorfahrzeugen das Überholen angemessen zu erleichtern, indem sie ganz rechts fahren, unter sich einen Abstand von wenigstens 100 Metern wahren und nötigenfalls auf Ausweichplätzen halten.»
Mehrere Tausend Franken Anwaltskosten
Folglich gebe es keine absolute Pflicht, einen möglichen Ausstellplatz zu nutzen. Er gestand Kym zu, dass er bei früheren Fahrten versucht habe, auf dem Parkplatz bei der Zeininger Höhe auszustellen, und dass er die Erfahrung gemacht habe, dass die Wiedereingliederung in den Verkehr mit seinem Gespann dort schwierig sei. Darum sei ihm kein Vorwurf zu machen. Die Kosten gehen zulasten der Staatskasse.
Allerdings ist damit zu rechnen, dass das Gericht nicht alle Ausgaben, die Kym für seine Verteidigung hatte, anerkennen wird. Vermutlich wird er auf mehreren Tausend Franken sitzen bleiben, insbesondere den Ausgaben für das Gutachten, das Josef Amrein von der Beratungsstelle für Unfallverhütung in der Landwirtschaft (BUL) für die Verteidigung erstellt hat. Aber Kym kann jetzt auch in Zukunft mit gutem Gefühl diese Strecke befahren, ohne dass er auf der Zeininger Höhe ein gefährliches Ausstellmanöver machen muss.
mir das nicht mehr ansehen zu müssen verzichte ich deshalb heute meistens rausfahren….
gefährliche Ueberholmanöver.Bei Rotlicht und Barieren fahren alle zwischen den Autos an die Spitze und man
überholt Sie wieder ,und alle bekommen die nächste Portion Abgase.
Da sieht man wieder und hört die Amtsschimmel wiehern..Der Landwirt weiss am Besten,ob dort das Anfahren gut geht oder nicht. Man macht ja das Möglichste als Bsuer,damit man die anderen Verkehrsteilnehmer nicht wütend macht. Diese ,,Bullen, sind noch nie Traktor und Ladewagen gefahren und haben keine Ahnung,dass das schwer ist. Heu oder Emd gelafen ginge besser,aber wenn die anderen Berkehrsteilnehmer ihn dann nicht mehr in die Strasse lassen,dann fährt man halt eben weiter. Wir Landwirte,Innen machen auch nur unseten Job,Zeit ist Geld,wie bei anderen auch. Ich finde es einfach gemein,wenn man immer gegen die Bauern schiesst. Von wo kommt euer Essen eigentlich??? Vom Aldi,odet Migros. Aber diese pflanzen keinen Salat,sie haben keinen Stall für Kühe oder Schweine.
Ist Leider kein Einzelfall ich Erlebe es jeden Tag auf der strasse vorallem am morgen und am abend Verker das sie grossen Stau Produzieren
Wen sie ein Flissband haben welches mit 50 Stück in der Minute auf ein Fliesband lauft welches nur 30 Stück in der Minute fördert was passiert dort Logischerweise ? Das was Sie Tag Täglich auf den Strassen erleben. Nur eines sei gewiss. Auf den Fliessbändern haben wir keine Deppen die an Ihren Handys Rummspielen oder nicht Trauen das zu Fahren was angegeben ist. Und das ist die Traurrige Realität die ich jeden Tag egal ob Autobahn Ausser oder Innerorts erlebe. Nehmen Sie mal diese Menschen von der Strasse und sie werden Staunen wieviel weniger Stau wir haben und Unfälle
Ja das ist bei uns im Toggenburg normal! Und das alle mit dem Laubbläser das Heu auf die Seite schieben. Und das alles an jeder Tageszeit plus Sonntagen!!!! Ja das Toggi ganz speziell....Ja nu ich passe mich anders an...zum Beispiel mit meinem Hund...
Hätte Herr Kym
Kein Geld gehabt, wäre er wohl ohne Busse davongekommen!
Bei den Staataanwaltschaften wird immer zuerst,geschaut ob es sich Lohnt ein Verfahren anzustrengen!
Die Verkehrssicherheit steht nur in wenigen Fällen an erster Stelle.
Würde es um Sicherheit gehen währe doch keiner so Dumm und würde bei den Ausfahrten im Kreisverkehr einen Fussgänger übergang machen schon garnicht in der Heutigen zeit wo wir überall diese Natelzombies haben wo sich 0 achten was um sie herum geschieht.