Anlässlich des 20. Jubiläums des Ökologischen Leistungsnachweises (ÖLN) lud der Schweizer Bauernverband (SBV) heute zu einer Tagung in Zollikofen ein.
Für den Schweizer Bauernverband ist der Ökologische Leistungsnachweises (ÖLN) eine Erfolgsgeschichte. Er bilde die Vertrauensbasis der Konsumenten in die einheimische Landwirtschaft. Mit der Einführung dieses Leistungsnachweises habe die Schweizer Landwirtschaft eine internationale Vorreiterrolle eingenommen, heisst es in einer Mitteilung. Heute seien Tiere – insbesondere Kühe – in der Schweiz so häufig auf den Weiden anzutreffen wie nirgendwo anders in umliegenden Ländern. Der SBV zieht zwar eine positive Bilanz, mahnt aber, dass man sich nicht auf den Lorbeeren ausruhen dürfe.
Der ÖLN ist die Grundlage, damit Schweizer Bäuerinnen und Bauern Direktzahlungen erhalten, sofern sie die ökologischen und gemeinwirtschaftlichen Leistungen erbringen. Darunter fallen unter anderem die tiergerechte Haltung von Nutztieren, eine ausgeglichene Düngerbilanz, ein angemessener Anteil ökologischer Ausgleichsflächen, eine geregelte Fruchtfolge als Vorbeugung gegen Pflanzenkrankheiten und Schädlinge, geeignete Bodenschutzmassnahmen sowie Anforderungen an die Auswahl und gezielte Anwendung von Pflanzenbehandlungsmitteln.