Bauernverband lehnt Mindestlohn-Initiative

Der Schweizerische Bauernverband (sbv) hat am Freitag seine Parolen für die Eidg. Abstimmungen am 9. Februar gefasst. Die vom Schweizerischen Gewerkschaftsbund lancierte Mindestlohn-Initiative lehnt der sbv ab.

sda |

Der Schweizerische Bauernverband (sbv) hat am Freitag seine Parolen für die Eidg. Abstimmungen am 9. Februar gefasst. Die vom Schweizerischen Gewerkschaftsbund lancierte Mindestlohn-Initiative lehnt der sbv ab.

Die Wertschöpfung im  Primärsektor erlaube keinen Stundenlohn von 22 Franken.  Mit den langen Arbeitszeiten in der Landwirtschaft kämen die  minimalen Monatslöhne auf gegen 5000 Franken zu liegen, schreibt  der sbv am Freitag in einer Mitteilung.   

Der Vorstand beschloss auch die Parolen für zwei weitere  Vorlagen, über die am 9. Februar abgestimmt werden wird. Den  Bundesbeschluss über die Finanzierung und Ausbau der  Eisenbahninfrastruktur (FABI) unterstützt der sbv.  

Gewisse landwirtschaftliche Güter wie Zuckerrüben würden  vorwiegend per Bahn transportiert, argumentiert er.  Bei der  Initiative «Abtreibungsfinanzierung ist Privatsache» wiederum hat  der sbv Stimmfreigabe beschlossen.   

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