Berggebiet: Allianz warnt vor einseitigem Landschaftsschutz

Eine Allianz aus Berggebiets- und Wirtschaftsverbänden warnt vor einem einseitigen Landschaftsschutz, der keine Rücksicht auf die wirtschaftlichen Bedürfnisse der Bergbevölkerung nimmt. Mit einer Petition soll die Öffentlichkeit für den Erhalt der Arbeitsplätze im peripheren ländlichen Raum sensibilisiert werden.

sda |

Eine Allianz aus Berggebiets- und Wirtschaftsverbänden warnt vor einem einseitigen Landschaftsschutz, der keine Rücksicht auf die wirtschaftlichen Bedürfnisse der Bergbevölkerung nimmt. Mit einer Petition soll die Öffentlichkeit für den Erhalt der Arbeitsplätze im peripheren ländlichen Raum sensibilisiert werden.

Bereits heute sei ein Fünftel der Fläche der Schweiz geschützt, heisst es in der Mitteilung des Schweizerischen Baumeisterverbandes (SBV) vom Donnerstag. Damit bestehe aber die Gefahr, dass immer grössere Gebiete der Bergregionen unter eine Käseglocke gestellt würden.

Die im Mai lancierte Petition hätten bereits 1600 Menschen unterschrieben, sagte ein SBV-Sprecher auf Anfrage. Den Zeitpunkt der Lancierung begründen die Organisationen damit, dass derzeit Gesetzesarbeiten mit enormer Bedeutung für die wirtschaftliche Entwicklung der Berggebiete liefen, zum Beispiel die Revision des Landschaftsschutzes.

Neben dem SBV beteiligen sich unter anderem auch die Schweizerische Arbeitsgemeinschaft für Berggebiete (SAB) und der Gewerbeverband an der Petition.

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