Der Nationalrat will Investitionen in schnelle Internetverbindungen in den Randregionen begünstigen. Er hat eine Motion von Jean-Paul Geschwind (CVP/JU) mit 101 zu 73 Stimmen angenommen.
In vielen Randregionen der Schweiz sei die Breitbandversorgung nur sehr lückenhaft oder gar nicht vorhanden, sagte er. Das sei nachteilig für die wirtschaftliche und die demografische Entwicklung. Investiert werde vor allem in den dicht besiedelten Städten und Agglomerationen. Das bestritt Finanzminister Ueli Maurer nicht. Die minimalen Übertragungsraten in der Grundversorgung würden jedoch laufend nach oben angepasst. Zudem sei nicht ausgeschlossen, dass das Breitband-Internet in einigen Jahren bereits eine veraltete Technologie sei.