Bio-Suisse-Präsident Urs Brändli nimmt in den Tamedia-Zeitungen Stellung zum Argument der Befürworter der Trinkwasser-Initiative, wonach wegen der Konzentration der Direktzahlungen auf die Biobetriebe deren Produkte günstiger werden könnten.
Erstens, so Brändli, würden die Biobetriebe durch die Zahlungen von der Politik abhängig. Bio sei dank der engen Zusammenarbeit mit den Konsumentinnen und Konsumenten gross geworden.
Zweitens würden die Direktzahlungen die Bioprodukte künstlich verbilligen. Das könne nicht das Ziel von Bio sein. «Unsere Preise zeigen den wirklichen Wert eines Lebensmittels, weil sie bereits die meisten externen Kosten enthalten.» Bei korrekten Preisen gebe es auch weniger Food Waste, fügt Brändli an.

Stimmt da vielleicht mit dem Selbstbewusstsein von vielen etwas nicht mehr, wenn sie nicht immer besser (billiger?) sein können als die anderen? ;-)
Brändli sollte sehen, dass er sich mit Pestizidinitiative ins eigene Bei schiesst. Es würden an der Grenze massenhaft Pseudo-Bio-Produkte (mit gefälschten Zertifikaten) zu Billigstpreisen angeboten. Ich kenne solche Zert. vom Cacao...!!
TWI JA; Pest-Init NEIN
Dank der TWI können diese Möglichkeiten genutzt werden. zum Nutzen der Produzenten und der Konsumenten!
Von all dem 'Wischiwaschi' der Initiativ-Befürworter über billigere Bioprodukte haben wir nun langsam genug gehört!
Die BIOPRODUKTION wird nicht billiger, nur weil es ein grösseres Angebot gibt. Und jeder normal denkende Bauer, ob Bio oder Konventionell, setzt nich auf noch mehr Direktzahlungen um die Produkte zu verbilligen!
Die Initianten sollten endlich mal ehrlich sein und den Konsument:innen mal klaren (Bio-) Wein einschenken!! ;-)
Es gibt keine Grundlage, die darauf hinweist, dass nicht ausgezahlte Direktzahlungen auf die restlichen DZ Betriebe verteilt werden. Da definierte Beiträge pro Massnahme gelten wird das Budget entsprechend, zugunsten der Bundeskasse, gesenkt., genau im Sinn von GLP/FDP Initiativenbefürworter