Bund kürzt Agrarbudget 2027 – SBV verärgert

Der Bundesrat will ab 2027 Kürzungen in der Landwirtschaft. Für den Schweizer Bauernverband ist dieser Entscheid unverständlich. Er lehnt die Sparmassnahmen ab.

jzb |

Während die gesamten Bundesausgaben um 2,6  Milliarden Franken beziehungsweise 3,1 Prozent steigen sollen, sind für die Landwirtschaft 2,7 Prozent weniger Mittel vorgesehen. Bei den Direktzahlungen sollen knapp 85 Millionen Franken eingespart werden. Der Bundesrat begründet die Sparmassnahmen mit dem angespannten Bundeshaushalt und den zusätzlichen Ausgaben für die Armee.

Der Schweizer Bauernverband (SBV) kritisiert den Entscheid und bezeichnet die geplanten Einsparungen als unverständlich. Er verweist darauf, dass die Ausgaben für die Landwirtschaft seit rund 20 Jahren mit etwa 3,6 Milliarden Franken pro Jahr weitgehend stabil geblieben seien, während die Bundesausgaben in anderen Bereichen gestiegen seien. Ausserdem sei im Krisenfall eine starke Landwirtschaft für die Versorgung der Bevölkerung wichtig. Zusätzlich verweist der SBV auf die Folgen der diesjährigen Trockenheit. Diese habe in zahlreichen Betrieben zu Ernteausfällen und finanziellen Belastungen geführt.

Eine Kürzung der Direktzahlungen würde die Einkommen der Landwirtschaftsbetriebe in einer schwierigen Situation weiter verschlechtern, argumentiert der Verband. Der SBV lehnt die geplanten Kürzungen entschieden ab, da die Landwirtschaft nicht für das Loch in der Bundeskasse verantwortlich sei. «Seit 20 Jahren sind die für die Landwirtschaft bereitgestellten Mittel mit rund 3.6 Milliarden Franken pro Jahr stabil geblieben, während die Ausgaben für alle anderen Aufgaben kontinuierlich gestiegen sind», so der SBV.

Kommentare (9)

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  • Gobo | 22.08.2026
    Reine Taktik dieses Vorgehen. Es ist wie in den vergangenen Jahren. Sie zwingen uns unser Budget zu verteidigen. So kommt keine Vorderung das Budget zu vergrössern. Die Medien werden wieder schreiben wir Bauern bekommen mehr Geld.
  • Daniela Nef | 22.08.2026

    Wenn sich jetzt Bauern das,Leben nehmen,seid ihr 7 Bundesräte dafür verantwortlich!! Es geht um die Existenz vieler Bauernbetriene in der Schweiz!! Daa hat der Bauernstand aber überhaupt nicht verdient,dass gerade jetzt in der Krisenzeit nochmals Geld genommen wird. Es iat einfach zom uf de Sau obe fott goh.

  • Edelmann | 22.08.2026
    Lasst mal das Volk, das Budget machen, da gäbe es einige Posten zu hinterfragen.
    Die Demokratur hat schon lange begonnen, das Geld regiert, es wird nur noch manipuliert, am Bürger vorbei. Die Lebensmittel sind sowieso zu billig, wenn 30 % weggeschmissen wird ! Die Ameisli sind die wieder mal die Leidtragenden, denen diese Geldgeilen ihren Job zu verdanken haben.
  • Daniela Nef | 22.08.2026
    Der Bundestat will gsr keine Landwirte mehr! In den Nachbarländer spinnen sie auch . Wir Bauern müssen wieder mal streiken gehen. Das kanns doch nicht sein. Geht rs,denen noch im Bundeshaus,diese sind wohl nicht nehr richtig im Verstand! Alle 7 zum Mond und oben lassen,wäre bald die beste Sache. So etwas ist unhaltbar. Mich nimmts wunder,was die Leute in ein paar Jahren noch essen sollten,wenn sie es den Jungbauern so veläädelig machen. Wollen sie alles importieren? Und wieso gehen die Erlöse für Milch und Fleisch nicht hinauf? Da will wieder jemand eine Goldihe Nade an den Schwrizer Bauern verdienen. Schämt euch!!
  • Bernhard Rubin | 22.08.2026
    Einmal mehr die Bauern als Sündenbock. Spart doch bei den Asylanten
    • Daniela Nef | 22.08.2026
      Ja bei den Asylanten spaten,wäre eine ganz gute idee,denn diese mit ihren Raubzügen gehen uns auch auf den Nerv. Und ausschaffen,sofort,nicht schlafen,Herr Jans!!
  • Dänu | 22.08.2026
    Richtig so alle anderen müssen auch spahren
    • Beat | 22.08.2026
      So so . Wo wird den bei ihnen persöhnlich gespart?
    • Stefan | 22.08.2026
      Ich kenne niemand ausserhalb der Landwirtschaft der sparen muss
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