Bundesrat für Züchtungsinitiative

Der Bundesrat unterstützt den Plan, Forschung und Züchtung zu intensivieren, um den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln reduzieren zu können. Er empfiehlt eine Motion der ständerätlichen Wirtschaftskommission zur Annahme.

Der Bundesrat unterstützt den Plan, Forschung und Züchtung zu intensivieren, um den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln reduzieren zu können. Er empfiehlt eine Motion der ständerätlichen Wirtschaftskommission zur Annahme.

Deren Ziel ist es, Alternativen zum Pflanzenschutzmittel-Einsatz zu entwickeln und resistentere Sorten zu züchten. Weitere Möglichkeiten eröffnet die Digitalisierung. Es soll vermehrt an neuartigen Feldrobotern geforscht werden, um das Spritzen durch Jäten und Hacken zu ersetzten, fordert die Motion.

So will die Kommission eine Gesetzesänderung umsetzen können, die sie selber ausgearbeitet hat: Die vom Bundesrat anvisierten Ziele zur Reduktion von Pflanzenschutzmitteln sollen gesetzlich verankert werden. Das Thema kommt in der Herbstsession in den Ständerat.

Der Bundesrat unterstützt die von der Wirtschaftskommission geforderte Forschungs- und Züchtungsinitiative, weil er selber bereits entsprechende Schritte eingeleitet hat. So soll die Agrarforschung gestärkt werden, insbesondere im Bereich Pflanzenschutz, wie er in seiner am Donnerstag veröffentlichten Stellungnahme in Erinnerung ruft. Die Mittel dafür wurden in den letzten Jahren aufgestockt.

Die stärkere Förderung soll primär im Rahmen des Arbeitsprogramms von Agroscope und des Finanzhilfevertrags mit dem FiBL erfolgen. Auch ein Teil der Effizienzgewinne aus der Agroscope-Reform soll dafür eingesetzt werden.

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