Bundesrat Rösti erfolgreich operiert

Bundesrat Albert Rösti hat sich am vergangenen Dienstag einer nicht aufschiebbaren Rückenoperation unterziehen müssen. Diese verlief «einwandfrei», wie der Umweltminister am Mittwoch auf der Plattform Instagram schrieb.

«Die Operation ist gut überstanden. Ich bin erleichtert und dankbar», schrieb der Bundesrat weiter. Nach dem Eingriff, der aus medizinischen Gründen nicht aufgeschoben werden konnte, wird der Berner mehrere Wochen eingeschränkt von zuhause aus arbeiten.

Nervenbefreiung

«Für eine gute Genesung sind nun die kommenden Tage im Spital wichtig für mich. Anschliessend steht die Erholung im Vordergrund. In dieser Phase werde ich vorübergehend kürzertreten und von zuhause aus arbeiten», so Rösti.

«Der Eingriff ist dringend notwendig und kann nicht warten», liess Rösti sich in einem Communiqué des Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (Uvek) bereits im Vorfeld der Operation zitieren. «Ich nehme ihn jetzt vor, damit ich danach wieder mit vollem Einsatz für mein Departement und die Schweiz da sein kann.» Uvek-Kommunikationsleiterin Franziska Ingold hatte den Eingriff auf Anfrage von Keystone-SDA als Nervenbefreiung und Versteifung der Lendenwirbelsäule umschrieben. Er sei nicht durch einen Unfall bedingt.

Verteidigungsminister vertritt Umweltminister

Der Umwelt- und Verkehrsminister will nach dem Eingriff an den Sitzungen des Bundesrates teilnehmen, zunächst aber per Telefon. Hingegen werden sämtliche öffentlichen Auftritte, Reisen und externen Termine von Rösti gemäss den Angaben für die Dauer der Erholungsphase abgesagt oder verschoben.

Soweit möglich würden einzelne Termine durch die Amtsdirektorinnen und -direktoren oder andere Mitarbeitende wahrgenommen, schrieb das Uvek. Die Führung des Departements sei vollumfänglich sichergestellt. Rösti bat um Verständnis für «allfällige Unannehmlichkeiten» und dankte den Kolleginnen und Kollegen im Bundesrat für die Unterstützung.

Offizieller Stellvertreter von Rösti ist Verteidigungsminister Martin Pfister. Dieser vertritt Rösti auch während der laufenden Sondersession des Nationalrates. Wichtige politische Treffen hätten wegen der Operation nicht gestrichen werden müssen, hatte Ingold weiter ausgeführt. Bei den betroffenen Terminen handle es sich vor allem um Interviews sowie um Auftritte bei Organisationen wie zum Beispiel Handelskammern.

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