BZS kämpft für Mengensteuerung

Das Bäuerliche Zentrum Schweiz (BZS) traut CVP-Ständerat Peter Hegglin, Präsident der Branchenorganisation Milch (BOM), zu, dass er der Standesinitiative des Kantons Freiburg für verbindlichere Milchkaufverträge und den zwei Standesinitiativen der Kantone Jura und Genf für eine Milchmengensteuerung zum Durchbruch bzw. zu einem Ja verhelfen kann.

Das Bäuerliche Zentrum Schweiz (BZS) traut CVP-Ständerat Peter Hegglin, Präsident der Branchenorganisation Milch (BOM), zu, dass er der Standesinitiative des Kantons Freiburg für verbindlichere Milchkaufverträge und den zwei Standesinitiativen der Kantone Jura und Genf für eine Milchmengensteuerung zum Durchbruch bzw. zu einem Ja verhelfen kann.

Beim Freiburger Vorstoss müssten sechs Monate im Voraus den einzelnen Milchproduzenten die zu melkende Menge in den Segmenten A, B und C verbindlich mitgeteilt werden, die Preise müssten für drei Monate fix sein. Damit würden laut BZS die Konsummilchproduzenten endlich nicht mehr im Regen stehen gelassen, was eigentlich die Kernaufgabe der BOM wäre.

Für das BZS müssen im Voraus für alle Milchbauern A-Mengen definiert werden und der BOM-Preis von 71 Rp./kg für die A-Milch franko Hof ausbezahlt werden. Nur so könnten die Jungen bei der Stange gehalten werden, sonst nehme die Milchdichte noch weiter ab. Bei den Sortenkäsen werde auch nicht einfach drauflosproduziert, betont das BZS. 

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