Coop und Bauernverband: GVO-freie Lebensmittel sollen gekennzeichnet werden

Der Schweizerische Bauernverband (SBV) und Coop haben sich zu Gesprächen getroffen. Themen waren unter anderem die Qualitätsstrategie, Gentech und der Milchmarkt.

Der Schweizerische Bauernverband (SBV) und Coop haben sich zu Gesprächen getroffen. Themen waren unter anderem die Qualitätsstrategie, Gentech und der Milchmarkt.

Mit dem in der Qualitätscharta deklarierten Verzicht auf gentechnisch veränderte Organismen (GVO) müsse nun die gesetzliche Möglichkeit zur Auslobung von tierischen Produkten, die ohne GVO-Futter produziert werden, geschaffen werden, sind sich die beiden Parteien laut einer Medienmitteilung einig. Dies schaffe gleich lange Spiesse mit dem Ausland und setze ein wichtiges Anliegen der Konsumenten um.

Der SBV und Coop stimmen auch überein, dass die Umsetzung der gemeinsamen Werte und Ziele der Qualitätscharta derzeit noch nicht befriedigend verläuft. In den nächsten Monaten müsse dringend die Organisation und Struktur der Absatzförderung definiert werden.

Ein weiterer Punkt am Treffen war der Milchmarkt, wo sich Coop und der SBV überzeugt zeigen, dass kein Weg an der Marktsegmentierung vorbei führt, diese aber konsequenter umgesetzt werden muss. Auch für Coop ist aufgrund der gesunkenen Produktion zudem einen Anpassung des Milchrichtpreises nach oben gerechtfertigt.

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