Disput um wildernde Katzen

Für Johannes Jenny, Geschäftsführer der Pro-Natura-Kantonalsektion Aargau, Jäger und Grossrat, ging der Schuss nach hinten los: Er regte den vermehrten Abschuss von streunenden Katzen zum Schutz von Reptilien an und stiess damit auf Widerstand.

Für Johannes Jenny, Geschäftsführer der Pro-Natura-Kantonalsektion Aargau, Jäger und Grossrat, ging der Schuss nach hinten los: Er regte den vermehrten Abschuss von streunenden Katzen zum Schutz von Reptilien an und stiess damit auf Widerstand.

Die Regierung teilte zwar aufgrund von Fotofallenbefunden die Vermutung, dass die hohe Präsenz lokal ein Problem für den Artenschutz werden könnte. Aber anderseits seien Katzen auch Schädlingsjäger, und damit würden sie immer noch gern auf Bauernhöfen gehalten. Tierhalter seien nach geltenden Vorschriften verpflichtet, zumutbare Massnahmen zu treffen. Das Projekt «Kastration von Katzen von Landwirtschaftsbetrieben» gehöre dazu. Der Kanton leistet daran jährlich 10000 Franken.

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