Ein Bauernvertreter weniger

Der Freisinnige Pierre-André Monnard, seit sechs Jahren Mitglied der Stadtregierung von La Chaux-de-Fonds NE, folgt im Nationalrat auf den zurückgetretenen Laurent Favre. Der 57-jährige Neuenburger ist zu Beginn der dritten Wintersessionswoche vereidigt worden.

Der Freisinnige Pierre-André Monnard, seit sechs Jahren Mitglied der Stadtregierung von La Chaux-de-Fonds NE, folgt im Nationalrat auf den zurückgetretenen Laurent Favre. Der 57-jährige Neuenburger ist zu Beginn der dritten Wintersessionswoche vereidigt worden.

Monnard will sein Exekutivamt vorläufig behalten und sich in Bern für Verkehr und Mobilität einsetzen. 2011 kandidierte er erstmals für den Nationalrat. Er erreichte den vierten Listenplatz hinter Parteikollegin Sylvie Perrinjaquet, die 2013 für den in die Neuenburger Regierung gewählten Alain Ribaux nachrutschte. Nun beerbt Monnard Laurent Favre im Nationalrat, der im Oktober den Sitz des wegen Erschöpfung zurückgetretenen SVP-Staatsrats Yvan Perrin eroberte und seinen Sitz in der grossen Kammer abgab.

Damit ist der Nationalrat um einen bäuerlichen Vertreter ärmer. Favre war zwar nicht aktiver Landwirt,. Aber als Leiter der Chambre neuchâteloise d'agriculture et de viticulture, der Neuenburger Kammer für Landwirtschaft und Weinbau, galt er als landwirtschaftlicher Nationalrat.

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