Elektroheizungen müssen nicht ersetzt werden

Der Ständerat will keine gesamtschweizerischen Regeln zum Ersatz von Elektroheizungen erlassen. Er hat am Dienstag eine Motion aus dem Nationalrat mit 31 zu 1 Stimmen abgelehnt. Der Vorstoss ist damit vom Tisch. Bei einem Ja hätten die Heizungen bis 2025 ersetzt werden müssen.

sda |

Der Ständerat will keine gesamtschweizerischen Regeln zum Ersatz von Elektroheizungen erlassen. Er hat am Dienstag eine Motion aus dem Nationalrat mit 31 zu 1 Stimmen abgelehnt. Der Vorstoss ist damit vom Tisch. Bei einem Ja hätten die Heizungen bis 2025 ersetzt werden müssen.

Dass Elektroheizungen Stromfresser sind, war im Ständerat nicht umstritten. Die Mehrheit befand aber, die Kantone seien zuständig - und auch im Begriff, Regulierungen zu erlassen.

Beat Vonlanthen (CVP/FR) stellte fest, er habe als Freiburger Energiedirektor zwar schlechte Erfahrungen gemacht auf kantonaler Ebene, ein Verbot von Elektroheizungen sei in einer Referendumsabstimmung gescheitert. Dennoch sollte die Regulierung in kantonaler Kompetenz bleiben.

Auch Energieministerin Doris Leuthard vertraut auf die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Es bestehe aber nach wie vor Handlungsbedarf, sagte sie. Die Elektroheizungen verbrauchten mehr Strom als das AKW Mühleberg produziere.

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