Erdöl: Parlament warnt vor Einbruch

Das venezolanische Parlament hat vor einem Einbruch der Erdölförderung in dem südamerikanischen Land gewarnt.

Das venezolanische Parlament hat vor einem Einbruch der Erdölförderung in dem südamerikanischen Land gewarnt.

Die Produktion sei auf täglich rund 1,39 Millionen Barrel (je 159 Liter) zurückgegangen, sagte der Abgeordnete Elías Matta vom Energieausschuss der Nationalversammlung am Dienstag. Das sei der niedrigste Wert in zwei Jahrzehnten. «Der Rückgang der Erdölproduktion geht immer weiter», sagte der Parlamentarier José Guerra.

Venezuela steckt seit Jahren in einer schweren Wirtschafts- und Versorgungskrise. Das erdölreichste Land der Welt verfügt kaum noch über Devisen, um Lebensmittel, Medikamente und Dinge des täglichen Bedarfs einzuführen.

Zwar war der Ölpreis zuletzt wieder gestiegen, Venezuela profitiert davon aber nicht, weil die Produktion wegen fehlender Investitionen in Förder- und Raffinerietechnik seit Jahren zurückgeht.

Kritik an Regierung

Hinzu kommt die politische Krise in Venezuela. Der kürzlich in einer von vielen Ländern nicht anerkannten Wahl im Amt bestätigte Präsident Nicolás Maduro hatte das Parlament im vergangenen Jahr entmachten lassen.

Allerdings muss die Nationalversammlung Ausschreibungen von Ölförderrechten genehmigen. «In ihrer Sturheit öffnet die Regierung keine Ausschreibungen mehr und niemand traut sich, direkt Verträge zu schliessen», sagte der Abgeordnete Matta. 

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