Fair-Food-Initiative: Stimmfreigabe

Der Vorstand des Schweizer Bauernverbandes (SBV) empfiehlt laut SBV-News der Landwirtschaftskammer Stimmfreigabe bei der Fair-Food-Initiative, die von der Grünen Partei und verbündeten Organisationen wie der Kleinbauern-Vereinigung lanciert worden ist.

Der Vorstand des Schweizer Bauernverbandes (SBV) empfiehlt laut SBV-News der Landwirtschaftskammer Stimmfreigabe bei der Fair-Food-Initiative, die von der Grünen Partei und verbündeten Organisationen wie der Kleinbauern-Vereinigung lanciert worden ist.

Die Fair-Food-Initiative verlangt vom Bund, dass er das Angebot an Lebensmitteln, «die von guter Qualität und sicher sind und die umwelt- und ressourcenschonend, tierfreundlich und unter fairen Arbeitsbedingungen hergestellt werden». Der Bund soll sicherstellen, dass eingeführte landwirtschaftliche Erzeugnisse, die als Lebensmittel verwendet werden, «grundsätzlich mindestens den genannten Anforderungen  genügen».

Dumping-Importe würden mit dieser Initiative erschwert. BLW-Direktor Bernard Lehmann liess im Februar an einem SVP-Anlass in Reiden LU aber durchblicken, dass er die Initiative aus Sicht der Schweizer Landwirtschaft für sehr problematisch hält. Die Differenzierung falle weg: Schweizer Produkte hätten bezüglich Produktionsbedingungen keine Vorteile mehr, blieben aber markant teurer. 


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