Fenaco neu mit 3 Nationalräten

Der Agrarkonzern Fenaco ist neu mit drei Nationalräten im Bundesparlament in Bern vertreten. Neu zieht mit Pierre-André Page der Präsident der Landi Romont in den Rat ein.

Samuel Krähenbühl |

Der Agrarkonzern Fenaco ist neu mit drei Nationalräten im Bundesparlament in Bern vertreten. Neu zieht mit Pierre-André Page der Präsident der Landi Romont in den Rat ein.

An der Erlachstrasse in Bern dürften nach den Parlamentswahlen vom 18. Oktober die Korken geknallt haben, schreibt die «NZZ am Sonntag» Dort habe der eng mit der Wahlsiegerin SVP verbundene Agrarkonzern Fenaco seinen Sitz. «Jene Partei also, die sich gegen Marktöffnung und für die ‹einheimisch produzierende Landwirtschaft› einsetzt», heisst es weiter.

Die Fenaco-Verwaltungsräte Leo Müller (CVP, LU) und Guy Parmelain (SVP, VD) konnten ihre Sitze im Nationalrat halten. Mit Pierre-André Page (SVP, FR) ziehe ein dritter Fenaco-Mann in die grosse Kammer ein. Der Freiburger ist Präsident der Landi Romont und Umgebung. 30 der 246 National- und Ständeräte haben im neu gewählten Parlament einen bäuerlichen Hintergrund. Selbst Bundesrat Ueli Maurer hat Stallgeruch. Er war Vizepräsident des Unternehmens. 

Bei der Fenaco will man nichts hören von Wahlgewinnerin. Fenaco sei ein Unternehmen, keine Partei, sagt Mediensprecherin Alice Chalupny. Ausserdem würde man sich politisch weder für noch gegen Marktöffnungen engagieren.

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