Fischer üben Kritik an HAFL-Studie

Der Schweizerische Fischerei-Verband (SFV) kritisiert die Studie der Hochschule HAFL zur Trinkwasser-Initiative. Der mögliche Spielraum bei der Umsetzung der Initiative werde unterschlagen.

Der Schweizerische Fischerei-Verband (SFV) kritisiert die Studie der Hochschule HAFL zur Trinkwasser-Initiative. Der mögliche Spielraum bei der Umsetzung der Initiative werde unterschlagen.

Der Schweizer Bauernverband (SBV) male mit der von ihm in Auftrag gegebenen Studie den Teufel an die Wand, indem er den Initiativ-Text bewusst stur wortgetreu auslege, schreibt der SFV in einer Medienmitteilung. Der SBV unterschlage damit bewusst den Unterschied zwischen Verfassung und Gesetzgebung. 

Der SFV bezieht sich dabei auf ein Gutachten, das er zusammen mit dem Verband Schweizer Abwasser- und Gewässerschutzfachleute (VSA) bei einer Anwaltskanzlei hat erstellen lassen.

Gemäss diesem böte sich dem Gesetzgeber bei der Umsetzung einer Initiative erheblicher Spielraum, so der SFV. Die Fischer zeigen sich überzeugt, dass ein Gegenvorschlag sachlich und politisch korrekt wäre, um die "Unebenheiten des Initiativtextes" zu präzisieren. 

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