
Die Initiative verlangt einen Selbstversorgungsgrad mit Nahrungsmitteln von mindestens 70 Prozent. Heute liegt dieser Wert laut dem Bundesrat bei 46 Prozent.
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Gemäss Mitteilung beanstandet der Verein, dass die Schweizer Landwirtschaft in keiner Weise darauf vorbereitet ist, die Ernährung der Bevölkerung in Krisen und Mangellagen innert einem Jahr aus eigenem Boden sichern zu können. Alarmierend sei auch, dass der Netto-Selbstversorgungsgrad der Schweiz heute nur bei 42 % liege.
«Hauptursache dafür ist, dass auf 60 % der Schweizer Ackerflächen der Anbau von Futtermitteln für Nutztiere gefördert wird, statt pflanzliche Lebensmittel für Menschen zu produzieren», ist in der Mitteilung zu lesen.
Die Aufsichtsbeschwerde des Vereins «Sauberes Wasser für alle» fordert, dass das Eidgenössische Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung angewiesen wird, sicherzustellen:
- dass in Krisen und Mangellagen die Landesversorgung aus eigenem Boden jederzeit kurzfristig gewährleistet ist, und dass unsere Landwirtschaft dementsprechend ausgerichtet wird.
- dass die Bodenfruchtbarkeit erhalten bleibt und die dafür geltenden Vorschriften zum Bodenschutz konsequent umgesetzt werden.
- dass Behörden, Parlament und Öffentlichkeit korrekt, vollständig und sachlich über diesen verfassungsmässigen Auftrag der Landwirtschaft informiert werden, insbesondere im Zusammenhang mit politischen Vorlagen und Abstimmungen.
Die Initianten wollen eine Abstimmungsbeschwerde einreichen, falls weiterhin eine «irreführende Kommunikation erfolgt – wie zum Beispiel, dass das Anstreben eines Netto-Selbstversorgungsgrads von 70% innert 10 Jahren unrealistisch sei», heisst es in der Mitteilung weiter.
2 Mio. Leute zusätzlich erhöht den Selbstversorgungsgrad sicher nicht!
Von der Politik werden viele bewährte Spritzmittel verboten, Düngen wird immer mehr eingeschrenkt!
All das passt nicht zusammen --> der Selbstversorgungsgrad sinkt weiter!!!