Gastrosuisse-Initiative: SBV warnt vor steigenden Preisen

Ein Komitee aus Verbänden aus dem Detailhandel erachtet die Gastrosuisse-Initiative als ungerecht. Sollte das Volksbegehren am 28. September angenommen werden, würden Familien sowie Personen mit tiefen und mittleren Einkommen geschwächt.

sda |

Ein Komitee aus Verbänden aus dem Detailhandel erachtet die Gastrosuisse-Initiative als ungerecht. Sollte das Volksbegehren am 28. September angenommen werden, würden Familien sowie Personen mit tiefen und mittleren Einkommen geschwächt.

Grund dafür seien steigende Preise bei den Lebensmitteln, Zeitungen und Büchern, sowie Medikamenten, schreibt das neugegründete Komitee in einer Mitteilung vom Donnerstag. Nach Ansicht des Bundesrates müsste nämlich für diese Güter der reduzierte Mehrwertsteuersatz von 2,5 Prozent auf 3,8 Prozent angehoben werden. Das Komitee befürchtet zudem Steuerausfälle von jährlich bis zu 750 Millionen Franken, wenn die Mehrwertsteuer - wie vom Verband Gastrosuisse gefordert - gesenkt würde.

Dem Komitee gehören unter anderem der Bauernverband, die Stiftung für Konsumentenschutz, der Verband Schweizer Medien, sowie der Schweizer Fleisch-Fachverband an. Daneben engagieren sich auch zahlreiche National- und Ständeräte aus einem breiten politischen Spektrum.

Die Initiative «Schluss mit der MwSt-Diskriminierung des Gastgewerbes» fordert, dass Speisen und alkoholfreie Getränke in Restaurants gleich besteuert werden wie im Detailhandel und in Take-Aways. Heute bezahlen Restaurants auf Speisen einen höheren Mehrwertsteuersatz als Take-Aways.

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