Der Verband Schweizer Gemüseproduzenten (VSGP) fürchtet bei einer Annahme der Mindestlohninitiative das Ende zahlreicher Betriebe.
Die Gemüsebranche könne eine mit dem Mindestlohn einhergehende Erhöhung der Gesamtlohnsumme nicht verkraften, schreibt der VSGP in einer Medienmitteilung. Im derzeitigen Umfeld mit extremem Kostendruck sei es praktisch unmöglich, die Preise für Gemüse zu erhöhen. Der Verband geht davon aus, dass bei einer Annahme der Initiative zahlreiche Betriebe schliessen müssten.
Der VSGP schreibt weiter, dass in der Gemüsebranche nur ungelernte, meist ausländische Kurzaufenthalter weniger als 4'000 Franken pro Monat verdienen. Ein Mindestlohn von 22 Franken pro Stunde für diese Kurzaufenthalter sei im Vergleich mit dem Ausland unverhältnismässig hoch.