Gewässerraumregelung ist Kompromiss

Die Volksinitiative "Lebendiges Wasser" hat zu einer Verschärfung des Gewässerschutzgesetzes geführt. Seit 2011 müssen entlang von Gewässern Zonen ausgeschieden werde, in welchen Bauen und Landwirtschaft eingeschränkt sind.

Die Volksinitiative "Lebendiges Wasser" hat zu einer Verschärfung des Gewässerschutzgesetzes geführt. Seit 2011 müssen entlang von Gewässern Zonen ausgeschieden werde, in welchen Bauen und Landwirtschaft eingeschränkt sind.

Die Festlegung dieser Gewässerräume führte jedoch zu Konflikten, insbesondere mit der Landwirtschaft. Inzwischen haben Bund und Kantone den Spielraum so festgelegt, dass eine einheitliche Praxis entwickelt werden kann. In einem Bericht des Bundesrats ist von einer gelungenen »politischen und fachlichen Gratwanderung« die Rede. Die geltende Rechtssetzung sei ein Kompromiss zwischen den Ansprüchen der Sicherheit, der Landwirtschaft und der Biodiversität.

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