Die Grünliberalen haben am Samstag an ihrer Delegiertenversammlung in Brugg AG einstimmig Ja gesagt zur Energiestrategie 2050. Schwerer tat sich die Partei dagegen bei der Festlegung einer Haltung zur Altersvorsorge 2020. Deutlich Ja sagte die GLP zum Gegenvorschlag zur Ernährungssicherheitsinitiative.
Die Grünliberalen sprachen sich mit 88 zu 18 Stimmen bei 27 Enthaltungen für den Gegenvorschlag zur Ernährungssicherheitsinitiative aus. Der Gegenvorschlag bringe zwar keinen grossen Mehrwert, lautete der Tenor. Er stütze aber die Agrarpolitik 2014-2017.
Die Ja-Parole zur Altersvorsorge wurde mit 72 zu 40 Stimmen bei 12 Enthaltungen gefasst, wie die Partei am Samstag mitteilte. Eine Mehrheit der Delegierten sei zum Schluss gekommen, dass die Vorteile der Reform überwiegen. Weitere Reformen müssten aber rasch folgen. Die Senkung des Mindestumwandlungssatzes, die Angleichung und Flexibilisierung des Rentenalters sowie die Senkung des Koordinationsabzugs seien für die Grünliberalen unverzichtbar. Nur so bleibe das Rentensystem fair und langfristig finanzierbar.
Einstimmig Ja sagten die Delegierten zur Energiestrategie 2050. Damit werde ein grosser Schritt zur Stärkung der erneuerbaren Energie gemacht, wurde an der Delegiertenversammlung argumentiert. Zudem würden mit dieser Vorlage Massnahmen für mehr Energieeffizienz umgesetzt. «Mit der Energiestrategie 2050 werden einheimische, erneuerbare Energien genutzt und die Milliarden für Energie-Importe endlich reduziert. Das schützt die Umwelt und sichert Investitionen und Innovation in der Schweiz», wird Parteipräsident Martin Bäumle in einer Medienmitteilung der Partei zitiert.