GMF-Programm soll flexibler werden

Das Parlament will das Programm für die graslandbasierte Milch- und Fleischproduktion (GMF) flexibler handhaben. Die Vorgabe, wie viel Gras und Heu an das Vieh verfüttert werden darf, soll gelockert werden.

Das Parlament will das Programm für die graslandbasierte Milch- und Fleischproduktion (GMF) flexibler handhaben. Die Vorgabe, wie viel Gras und Heu an das Vieh verfüttert werden darf, soll gelockert werden.

Der Ständerat überwies stillschweigend eine Motion des Thurgauer SVP-Nationalrates Markus Hausammann an den Bundesrat. Dieser ist ebenfalls einverstanden. Hausammann kritisiert, dass die heutige Vorschrift die Teilnahme am Programm unnötig einschränke.

"In vielen Fällen führt der hohe Anteil Wiesen- und Weidefutter dazu, dass auf dem Betrieb im Rahmen einer ausgeglichenen Fruchtfolge produzierter Silomais wegen den Programmbestimmungen auf dem Betrieb nicht gefüttert werden darf, verkauft und durch zugekauftes Wiesen- und Weidefutter ersetzt werden muss. Das ist ökologisch unsinnig", hält Hausammann in seiner Motion fest.

Der Thurgauer Bauer denkt in seiner Motion auch an den Klimawandel. Trockene Sommer würden dazu führen, dass die GMF-Vorgaben von vielen Betrieben nur über grosse Zukäufe von Wiesen- und Weidefutter erfüllt werden könnten. "Aus den genannten Gründen sind die Möglichkeiten zum Einsatz von betriebseigenem Mais und Futterrüben sowie weiteren betriebseigenen Grundfuttermitteln im GMF-Programm zu erhöhen. Das Programm ist entsprechend anzupassen", fordert Hausamman.

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