Weite Kreise der Schweizer Wirtschaft unterstützen laut FDP-Parteipräsidentin Petra Gössi das CO2-Gesetz. Zahlreiche Unternehmen und Verbände machten im Ja-Komitee mit, sagte Gössi in einem Interview mit der Tageszeitung «Blick».
Als Beispiele nannte Gössi Swissbanking, den Schweizerischen Versicherungsverband, Bauenschweiz und den TCS. Eine Allianz aus Erdölbranche, Strassenverbänden und Kaminfegern hatte das Referendum gegen das CO2-Gesetz lanciert unterstützt vom Gewerbe- und Hauseigentümerverband. Die FDP Schweiz hatte Ende Oktober 2020 an ihrer Delegiertenversammlung die Ja-Parole zum CO2-Gesetz gefasst.
Dass die Erdöllobby ihre Eigeninteressen vertrete, sei legitim, sagte Gössi. Und dass die Strassenverbände ihre Verbandsstrategie verteidigten, sei ebenfalls nachvollziehbar. Die FDP hingegen habe die Gesamtinteressen der Bevölkerung im Auge.
Katalysator als Innovationstreiber
Die Autobranche habe bereits bei der Einführung des Katalysators aufgeheult und den Untergang beschworen. Das Gegenteil sei eingetreten. Der Katalysator sei zum Innovationstreiber geworden. Dasselbe verspreche sie sich vom neuen CO2-Gesetz.
Mit dem neuen Gesetz und dem Klimafonds werde massiv in Forschung, Innovation und Entwicklung in der Schweiz investiert. Die Schweiz werde dadurch zum Klima-Hub. Davon profitiere die Wirtschaft. Und es entstünden Arbeitsplätze der neuen Generation.
Das CO2-Gesetz belohne mit Lenkungsabgaben umweltfreundliches Verhalten, sagte die FDP-Parteipräsidentin zur Kritik an den steigenden Kosten – maximal 12 Rappen mehr für Benzin, eine höhere Abgabe auf Heizöl und eine Flugticketabgabe.
Das Geld werde zum grossen Teil an die Bevölkerung zurückerstattet. Bei Benzin und Diesel habe das Parlament eine Deckelung für den Maximalaufschlag eingeführt. Der liege heute bei 5 Rappen. Die Importeure könnten die Abgabe selber um maximal 12 Rappen erhöhen. Mit diesen Mitteln würden Klimaschutzprojekte finanziert.
SVP lehnt CO2-Gesetz ab
Keine Sympathie geniesst das CO2-Gesetz bei SVP-Parteipräsident Marco Chiesa. Das Gesetz bringe zu viele Eingriffe und zu wenig für das Klima, sagte Chiesa in einem Interview mit der «Neuen Zürcher Zeitung» (Montagausgabe). Die links-grüne Politik ziele allein auf das Portemonnaie der arbeitenden Bevölkerung.
Der Mittelstand und die Menschen in den Randregionen würden mit Hunderten Franken Zusatzabgaben pro Jahr belastet. Das lehne die SVP entschieden ab. «Wir müssen uns stattdessen auf technologische Fortschritte konzentrieren und entsprechende Anreize schaffen», sagte Chiesa. Mit einer links-grünen Politik lasse sich die Welt nicht retten.

Stephan Schmidheiny hat in seinem Buch von 1992 "Kurswechsel" skizziert, wie diese aussehen könnte.
Damals war Gössi noch nicht einmal erwachsen.
Wieso bist du so sicher, dass nicht deine Ansichten Lügen und deine zitierten Quellen Lügner oder zumindest Dumköpfe sind? Ja ja, ich weiss, die haben unumstössliche Beweise, dass CO2 nichts mit der Klimaerwärmung zu tun hat. Vor ein paar Jahren hatten genau die gleichen Leute totsichere Beweise, dass es die Klimaerwärmung gar nicht gebe.. Die Erde war ja angeblich auch mal eine Scheibe!! :-))
Also: traue keiner Studie, die du nicht selber gefälscht oder in Umlauf gebracht hast! ;-)
Ein gewisser Teil des zusätzlichen CO2 wird durch stärkeres Pflanzenwachstum wieder gebunden. Aber es soll jetzt schon Anzeichen geben, dass durch mehr CO2, global gesehen nicht mehr Pflanzenmasse gebildet wird, weil andere Faktoren wie Wasser, Temperatur, Wetter, Nährst. usw. das Pflanzenwachstum begrenzen oder sogar vermindern.
Und, jeder Bauer hat schon mal vom Prinzip des 'abnehmenden Ertragszuwachs' gehört: pro kg zusätzlichem Dünger wird der zusätzliche Ertrag immer kleiner.