Graber liebäugelt mit Bundesratsamt

Doris Leuthard hat im «Schweizer Fernsehen» angekündigt, spätestens 2019 als Bundesrätin zurückzutreten. Damit gerät das Kandidatenkarussell für ihre Nachfolge bereits in Fahrt.

Doris Leuthard hat im «Schweizer Fernsehen» angekündigt, spätestens 2019 als Bundesrätin zurückzutreten. Damit gerät das Kandidatenkarussell für ihre Nachfolge bereits in Fahrt.

Laut dem «Blick» stünden im Ständerat mehrere CVP-Granden Gewehr bei Fuss. So etwa Konrad Graber aus dem Kanton Luzern. Er zeige bezüglich seiner Bundesratsambitionen die übliche Zurückhaltung. «Aus Respekt vor der Arbeit der Bundespräsidentin werde ich mich zu dieser Frage erst äussern, wenn definitiv eine Demission vorliegt», sagte er zu «Blick».

Die Zeitung interpretiert dies wie folgt: «Ein Nein tönt anders.» Graber ist Verwaltungsratspräsident der Emmi-Gruppe, der grössten Molkerei des Landes. Für dieses Amt erhielt er im vergangenen Jahr 255'000 Franken. Als Mitglied der Kommission für Wirtschaft und Abgaben (WAK) half Graber mit, die Motionen von Nationalrat Andreas Aebi (SVP, BE) zur Steuerung der Milchmenge in Produzentenhand und von Nationalrat Rudolf Joder (SVP, BE) zum Abbruch der Agrarfreihandelsverhandlungen mit der EU auszubremsen. 

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