Grenzschutz nicht nur für Bauern

Die Wirtschaftskommission des Nationalrates hat Ende März ein Postulat lanciert, in dem sie vom Bundesrat einen Zusatzbericht zum Einfluss des Grenzschutzes auf die der Landwirtschaft vor- und nachgelagerten Branchen und Industrien fordert.

Die Wirtschaftskommission des Nationalrates hat Ende März ein Postulat lanciert, in dem sie vom Bundesrat einen Zusatzbericht zum Einfluss des Grenzschutzes auf die der Landwirtschaft vor- und nachgelagerten Branchen und Industrien fordert.

Damit soll die sogenannte Gesamtschau zur Weiterentwicklung der Agrarpolitik vom 1. November ergänzt werden. Letzte Woche hat der Bundesrat beschlossen, dass er das Postulat unterstützt.  

Vor den Medien kritisierte Christof Lehmann, Chef der Langenthaler Kartoffelverarbeitungsfirma Kadi, letzte Woche in Bern, dass der Bundesrat in der  Gesamtschau bezüglich der Folgen eines Abbaus der Schutzzölle nur an die Landwirtschaft gedacht habe. Er machte klar, dass seine Firma bei Agrarfreihandel mit der EU den Standort Langenthal schliessen und 180 Arbeitsplätze abbauen werde. 

Bauernverbandspräsident Markus Ritter betonte, dass in den vorgelagerten Branchen (z.B. Futtermittellieferanten, Traktorenhändler, Stallbaufirmen, Saatgutverkäufer) 50'000 Menschen und in den nachgelagerten Branchen (z.B. Mühlen, Metzger, Molkereien) 200'000 Menschen Arbeit fänden. 

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