Wie die Initiative «Für eine Schweiz ohne Pestizide» hat auch die sogenannte Trinkwasser-Initiative von Franziska Herren und Mitstreitern Unterstützung innerhalb der Landwirtschaft. Auch die Grüne Partei Schweiz ist als Unterstützerin aufgeführt
Auf der Homepage der Initianten werden aufgezählt: Vision Birchhof, Oberwil-Lieli AG; Berghof Stärenegg, Michel Seiler, Trubschachen BE; Val Nature, Bio-Reb- und -Obstbau, Salgesch VS; Urs Hans, Turbenthal ZH; Fritz Bolliger, Utzigen BE; Les chemins du bio (agrotouristischer Zusammenschluss von Biohöfen im Jura); Thomas Rippel, Luzernenhof in Baden-Württemberg (D), swissbiofarmer.com; Rita und Kurt Huwiler, Freienstein ZH; Bio Forum Schweiz; Bruno Martin, Biovin, Ligerz BE; Bioweingut Roland und Karin Lenz, Uesslingen TG.
Auch die Grüne Partei Schweiz ist als Unterstützerin aufgeführt. Diese Partei will also allen Bauernfamilien der Schweiz, die Pestizide einsetzen, die Futter zukaufen (auch für Biomasthühner, Biolegehennen, Bioschweine oder Biokühe) oder prophylaktisch Antibiotika einsetzen, sämtliche Direktzahlungen auf null zusammenstreichen. Eine für die Initianten mögliche finanzielle Reserve stellt Unternehmer Fredy Hiestand von «Fredy’s Backwaren» dar, der auch auf der Liste aufgeführt ist. Mit seinem früheren Unternehmen Hiestand spannte er eng mit der Vereinigung IP-Suisse zusammen. Nun kämpft er für eine Initiative, mit der sehr viele IP-Suisse-Bauern alle Direktzahlungen verlören.