Der Luzerner FDP-Kantonsrat Jim Wolanin aus Neuenkirch fordert mittels Postulat, dass der Regierungsrat die Gewerbegrenze der Standardarbeitskräfte (SAK) in den Seeeinzugsgebieten von derzeit 1,0 SAK auf 0,80 SAK reduziert.
Durch eine zielgerichtete Reduktion der SAK im Seeeinzugsgebiet werden Fehlanreize in der Landwirtschaft reduziert. Dies wiederum kann sich positiv auf die Wasserqualität in den Seen und die Phosphorprojekte auswirken, schreibt Wolanin.
Innovativen Bauern seien die Grenzen für den unternehmerischen Spielraum mit Schweinen, Ackerbau und Rindern sehr eng gesetzt. Mit dem Postulat können Rahmenbedingungen für weniger Tiere und alternative Einkommensmöglichkeiten geschaffen werden.
«Es ist an der Zeit, die Auswirkungen im Zusammenhang mit einer SAK-Reduktion auf die ökologische Zielsetzung in den Seen genau zu prüfen und entsprechend anzupassen», lässt Wolanin in der Mitteilung zitieren. Dies kann schwerpunktmässig und auf Regionen erfolgen oder in vereinfachter Weise durch eine generelle Anpassung.