Hanglagen mähen statt beweiden

Der Zürcher Kantonsrat hat am Montag das revidierte Landwirtschaftsgesetz in zweiter Lesung mit 107 zu 58 Stimmen gutgeheissen. FDP, GLP und Grüne sprachen sich wegen «unnötiger zusätzlicher Subventionen» oder «fehlender Ökologie» gegen die Teilrevision aus.

Der Zürcher Kantonsrat hat am Montag das revidierte Landwirtschaftsgesetz in zweiter Lesung mit 107 zu 58 Stimmen gutgeheissen. FDP, GLP und Grüne sprachen sich wegen «unnötiger zusätzlicher Subventionen» oder «fehlender Ökologie» gegen die Teilrevision aus.

In der Beratung ging es vor allem um Beiträge für das Mähen an Hanglagen und die Sömmerung von Tieren auf der Alp, die in einem Vorstoss von SVP und Grünen gefordert wurde. Weiterhin möglich sein sollen auch Subventionen für Reben. Es sei ein relativ kleiner Betrag, um den da gestritten wurde, berichtete der «Landbote» kürzlich.

Aktuell fliessen vom Bund 2,1 Millionen Franken pro Jahr für das Mähen an Zürcher Hanglagen vor allem im Oberland und in der Region Zimmerberg. Die Beiträge gehen an 740 Landwirtschaftsbetriebe, die zwischen 180 und 13'000 Franken erhalten. Die Sömmerungsbeiträge des Bundes gehen an sechs Zürcher Empfänger und summieren sich auf 95'000 Franken

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