Holzkraftwerk: Noch nicht finanziert

Die Finanzierung des Projekts Holzkraftwerk der Zuckerfabrik in Aarberg BE ist noch nicht in trockenen Tüchern.

Martin Raaflaub |

Die Finanzierung des Projekts Holzkraftwerk der Zuckerfabrik in Aarberg BE ist noch nicht in trockenen Tüchern.

Zwei Monate nach dem offiziellen Startschuss haben erste Arbeiten am Holzkraftwerk auf dem Werksgeländer der Zuckerrübenfabrik Aarberg begonnen: Architekten arbeiten an den Detailplänen des Bauprojekts, die Zulieferer planen die Anlagen, die sie einbauen werden. Verbleibende Detailaspekte der Finanzierung sollten bis im September dieses Jahr ebenfalls geklärt sein.

Geplant war früher

Allerdings beurteilte die Schweizer Zucker AG die Finanzierung schon beim Startschuss im Mai als «weit fortgeschritten». Deshalb plante sie ursprünglich, die ersten Lieferaufträge im Sommer 2017 zu vergeben.

Diese Bestellungen können jetzt frühestens im Herbst verbindlich platziert werden, wie Recherchen des «Schweizer Bauer» ergeben haben. Ob die Verzögerungen aufgefangen werden können und ob sich auch der für Februar 2018 geplante erste Spatenstich verspätet, kann zurzeit kaum abgeschätzt werden.

Mehrwert für Zucker

Wegen der schwierigen wirtschaftlichen Lage der schweizerischen Zuckerbranche hat das Projekt «Holzkraftwerk Aarberg» eine grosse symbolische Bedeutung als Bekenntnis zum Standort Aarberg.

Die CO2-neutrale Energieversorgung der Zuckerproduktion stärkt zudem die Nachhaltigkeit des Schweizer Zuckers und gibt ihm einen Mehrwert, der ihn vom Importzucker abheben soll.

Das Wetter heute in

Lesershop

Hier gehts zum Lesershop

Umfrage

Sömmert Ihr Tiere?

5.3 % Ja, Kühe
19.3 % Ja, Rinder (Gusti)
33.9 % Ja, Kühe und Rinder
15.2 % Ja, Kühe, Rinder und Kleinwiederkäuer
8.8 % Ja, Kleinwiederkäuer (Schafe/Ziegen)
5.8 % Nein
11.7 % Früher ja, jetzt nicht mehr

Teilnehmer insgesamt 171

Zur aktuellen Umfrage

Bekanntschaften

Suchen Sie Kollegen und Kolleginnen für Freizeit und Hobbies? Oder eine Lebenspartnerin oder einen Lebenspartner?